Mortheim – Season 2 - Storytime

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Mortheim – Season 2 - Storytime

Beitragvon Calgar » Sa 22. Nov 2014, 13:58

Das Imperium in Flammen

Es ist das Jahr 2304 imperialer Zeitrechnung.
Der Krieg gegen Asavar Kul ist im vollen Gange. Die Nordmänner metzeln sich seit zwei Jahren durch die nördlichen Provinzen und haben vor kurzem Praag eingenommen. Kein lebendes Wesen ist vor ihnen sicher. Niemand kann sich verstecken oder mit ihnen verhandeln.

Um dieser Bedrohung zu begegnen schickt das Imperium alle verfügbaren Männer aus allen Provinzen nach Norden. Nur wenige widersetzen sich dem Ruf zu den Waffen um im Norden einem ungewissen Schicksal entgegen zu treten. Sei es aus Angst vor dem blutigem Tod der viele erwartet oder die Aussicht auf reiche Beute in den nun schlecht verteidigten Heimatlanden.

In dieser Zeit sammeln sich, um charismatische Anführer, Kriegertrupps im Hinterland welche entweder von der Bevölkerung als Wachen gegen die Bedrohungen durch Bestien oder Plünderer angeheuert werden oder solche skrupelloserer Natur welche die nun schutzlosen Dörfer ausplündern.

Unsere Geschichte spielt im Averland auf, südlich des von Halblingen bevölkerten Mootlandes, eingefasst vom Weltenrandgebirge mit dem Nachtfeuerpass und dem oberen Reik. Hier ist das Imperium an seiner südlichsten Grenze fast unverteidigt. Im Weltenrandgebirge hausen die Zwerge und halten viel Übel von den Landen der Menschen fern, doch im Averland selber sind die Garnisonen leer und die Dörfer verfügen bestenfalls über einen Büttel. Selbst das Kapitle der Ritter vom oberen Reik ist verwaist da sie alle dem Aufruf von Magnus nach Norden zu ziehen folgten.

Es mehren sich in letzter Zeit Gerüchte über mysteriöse Fremde welche das Averland durchwandern und mit den Starken der Region geheime Treffen abhalten. Niemand konnte sie genauer beschreiben doch scheint es sich bei ihnen um zwei Menschen zu handeln welche unbehelligt durch die gefährlichen Lande wandern. Welche Pläne sie verfolgen liegt im Dunkeln und nur die Anführer der Banden, ob Mensch oder Bestie, können diese aufdecken.
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Re: Mortheim – Season 2 - Storytime

Beitragvon Calgar » Mi 3. Dez 2014, 22:48

In den frühen Morgenstunden trafen mehrere Trupps abenteuerlustiger Gestalten vor der Gruft eines alten Helden aufeinander. Von Westen her näherte sich eine große Herde Orks, brüllend und mit übler Laune während ihnen von Osten her eine Averlander Patrouille entgegentrat. Von Norden schlich eine Handvoll Zwerge im Schutz der Gruft auf die beiden Gruppen zu.
Die Menschen erlegten einen Ork mit Pfeilen, bevor sich zwei Grenzer mutig der Herde entgegenstellten. Von Norden donnerte eine zwergische Muskete in Richtung der Orks, jedoch war es noch zu dunkel und der Schütze zu weit entfernt als das der Schütze etwas hätte treffen können.
Die beiden Grenzer fällten einen weiteren Ork, bevor sie von der Herde überrannt wurden und ein heftiges Handgemenge sich entwickelte in dem weitere Menschen den Äxten der Orks zum Opfer fielen.
Die Zwerge versuchten währenddessen zum Geschehen aufzuschließen und gleichzeitig die Gruft zu „sichern“. Sie wurden jedoch immer wieder von den Orks dabei gestört, nachdem es die Averlander vorzogen ihren Verbündeten die restliche Arbeit zu überlassen.
Nachdem die Orks einen weiteren Mann verloren hatten wandte sich der Boss um, befahl seinen Jungz die Beute einzustecken und zu väduftn.



Ein weiteres Gefecht wird hier beschrieben:
viewtopic.php?f=35&t=642&start=10#p6504



Am frühen Morgen, vor dem Ende der Dunkelheit, kamen die Schatten aus Naggaroth. Sie waren sich der Menschen in der Nähe bewusst.
Einen gefährlichen Kampf meidend entwickelten sie einen tollkühnen Plan. Die Zauberin der Elfen vollführte eine komplizierte Bewegung mit ihrer Hand und flog in einem enormen Satz durch die Luft, direkt vor die Gruft. Die Menschen waren kaum in der Lage sie zu erreichen und so schossen die ein paar schlecht gezielte Pfeile ihrer ungeschlachten Bögen in ungefähr ihre Richtung. Mit wenigen Blicken wusste die Hexe das sich kaum etwas von Wert in der Gruft befand und raffte sie das wenige an sich und floh mit ihren Kameraden in die tiefe Wildnis des Averlandes.




Gegen Mittag war alles vorbei. Die Averlander, welche so tapfer gegen die grüne Horde gekämpft und versagt hatten mussten aus der Ferne mit ansehen wie die Gruft eines Helden der alten Tage von den verfluchten Dawi geplündert wurde. Ohne Rücksicht zerschmetterten sie Tonkrüge und nahmen Wandbehänge mit sich, zweifellos um sie in irgendeiner obskuren Schatzkammer auszustellen.
Die dicke, bärtige Zwergin machte kein besonders glückliches Gesicht. Fast so als ob sie nicht gefunden habe wonach sie suchte. Sie bellte in ihrer harten Sprache ein paar knappe Befehle, deutete nach Nord-Westen und der kleine Trupp setzte sich in Bewegung, weiter ins Innere des Averlandes.


Andernorts saß ein düsterer Elf brütend über alten Pergamenten, verfasst in einer Sprache die er nicht kannte. Er dachte zweifelnd daran ob dies wirklich die Beute sei wegen der er seine Korsaren so tief in das Imperium der Menschen getrieben hatte. War nicht die Rede von großer Macht? Von Magie? Von Beute? Nein, nur Pergament. Altes, brüchiges Pergament.
Doch halt! Was ist dies? Könnte dieses Wort inmitten des menschlichen Geschmieres tatsächlich Graußweihyr heißen? Es gab doch diese Ortschaft, nur wenige Tagesreisen entfernt mit dem Namen Grauweiler. Die Menschen leben nicht besonders lange und ihre Sprache ändert sich öfters. Er selbst hatte schon ein, zwei Mal erlebt dass die Orte denen er so gerne die Kinder nahm andere, ähnlich klingende Namen trugen.
Es wäre ein Anfang sich Grauweiler vorzunehmen und seinen Mannen ein wenig Freude zu gönnen.


Ihr habt gut gekämpft, Sir Sockenbart. Sagte die Stimme, süß wie Honig, aus der hermetischen Schutzglocke heraus. Es war irritierend auf eine kleine, schwarze Pyramide zu starren und dennoch eine Stimme zu hören. Eine Stimme die scheinbar niemand außer Sockenbart hörte. Und er hörte sie seit dem Moment als er sie in dieses verdammte Stück Glas gesteckt hatte. Sie erzählte von den Zeiten der Kreuzzüge, von Schätzen welche die Ritter des Nordens raubten und in ihre Heimat verschleppten. Berge von Gold und Juwelen sollen es gewesen sein, darunter auch einige magische Artefakte beträchtlichen Wertes. Diese verdammte Stimme traf damit einen Nerv. Normalerweise würde Sockenbart solches Geschwätz als Märchen abtun und demjenigen der sie erzählte ein paar Kupfermünzen für den nächsten Humpen zustecken. Doch dies hier war etwas anderes. Das wusste er genau. Die Frage nach dem Verbleib des Schatzes konnte die Stimme nicht genau beantworten, doch wusste sie aus alten Tagen zu berichten das das Ordenshaus der Kreuzritter nicht sonderlich weit, vielleicht eine Woche auf der Straße, von der Gruft entfernt lag. Sockenbart hingegen wusste genau das es so weit draußen im Averland nichts weiter gab, außer einem Dorf welches tatsächlich fast eine Woche entfernt lag. Mit dieser Erkenntnis rief er seine Männer zusammen und wies ihnen das nächste Ziel.
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Re: Mortheim – Season 2 - Storytime

Beitragvon Calgar » Mo 15. Dez 2014, 20:26

Von Gier und Mordlust getrieben wandten sich die Banden der Orks und Dunkelelfen in Richtung Grauweiler. Dort trafen sie auf die verhassten Zwerge und eine Gruppe Menschen welche sich eingefunden hatte um ihnen ihre Beute streitig zu machen. Heftige Kämpfe entbrannten um die verfallenen Häuser von Grauweiler und als sich die Krieger den Bauwerken zu weit näherten stürzten lärmend die Bauern aus ihnen hervor um die Angreifer zu überwältigen.
Ein kurzes Gemetzel später gingen der Trupp Tileaner um Hauptmann Vincetta als Sieger aus dem zusammentreffen hervor. Ein bitterer Zug umspielte seine Züge als er sah das er keinen der Bewohner vor ihren Mördern hatte retten können. Er glaubte sogar das seine eigenen Leute einige der Bauern auf dem Gewissen haben könnten. So genau wollte er es auch gar nicht wissen...

Einen Tag später trafen die Verfolger ein. Sie fanden jedoch nur verkohlte Ruinen vor. Sie waren zu spät gekommen.
Ihnen blieb nur noch die Hoffnung darauf das die Brandschatzer nicht alles zerstört hatten. Um den Ort zu durchsuchen mussten sie jedoch ihre Rivalen loswerden, welche sich von allen Seiten dem Ort näherten. Die Söhne Naggarythes sahen sich von zwei Seiten durch eine Bande Middenheimer und eine Bande Averlander bedrängt, während aus den Ruinen die Überreste der ehemaligen Bewohner auf sie zu taumelten. Doch konnten Sie in einem harten Gefecht erst die Zombies töten, dann die Middenheimer und danach noch die Averlander in die Flucht schlagen. Aus einer dritten Richtung näherte sich schließlich ein Trupp Reikländer und nachdem einige Pfeilsalven gewechselt wurden entschieden diese sich ebenfalls dazu ich Heil in der Flucht zu suchen und den Tag den Elfen zu überlassen.

Unter dem größten und ältestem Hof in Grauweiler befand sich ein Steinfundament in das eine Art Karte eingemeißelt war. Die Zeit hat sie stark mitgenommen doch kann man mit viel Phantasie in den Kerben im Stein die drei Gruften der Kreuzritter, den Ort Grauweiler und eine weitere Markierung ausmachen. Diesen vagen Hinweisen folgend machten sich die Elfen auf. Schnell merkten sie das ihr Weg hinter einer anderen Bande herführte. Diese hatten wohl auch die Markierungen gefunden...
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Re: Mortheim – Season 2 - Storytime

Beitragvon Calgar » Mo 19. Jan 2015, 20:13

Nachdem die Rivalen in Grauweiler geschlagen waren begaben sie die Banden tiefer in die Wildnis hinein.
Dort fanden sie in der Gegend des Hinweises aus Grauweiler ein Lager von schrecklichen Wölfen. Nachdem diese unter großen Verlusten vernichtet wurden lag ihr Schatzhort zur plünderung offen.
Doch die Rivalen waren nicht geschlagen oder nur zu stur um einfach aufzugeben. So trafen sie erneut im innern der Wolfshöhle aufeinander.
Dort wurden viele Schätze erbeutet und manch Einfältiger mag glauben das es die Mühen wert gewesen war doch wurde in den großen Zentralkammern ein Relief entdeckt.
Dies zeigte zwei Türme mit merkwürdigen Symbolen und einer Strahlenkrone sowie vielen Menschen die den Türmen huldigten. Nahe der Türme ist die charakteristische Spitze des Berges Ambosstein zu erkennen.

Jeder der dieses Relief gesehen hat wird wissen in welchem Tal er die Türme finden kann.
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